Südafrika
Impfungen für eine Reise nach Südafrika
Pflichtimpfungen und von der STIKO empfohlene Reiseimpfungen¹
Impfungen für Südafrika Besonderheiten
Pflichtimpfungen s. Besonderheiten Gelbfieber-Impfung (Alter ≥ 1 Jahr): Bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet sowie bei Flughafentransit > 12 h in endemischen Ländern besteht eine Nachweispflicht (s. auch WHO – Einreisebestimmungen Gelbfieber)
Impfempfehlungen für ​alle Reisenden

- Standard- und Indikationsimpfung gemäß aktuellen STIKO-Empfehlungen2​, z.B.:
~ MMR/ MMR-V​
~ Poliomyelitis​
~ TDaP/ Tdap​
~ Influenza

 

- Hepatitis A

 
Impfempfehlungen bei ​bestimmten Risiken*

- Hepatitis B​

- Tollwut ​​

- Typhus

Tollwut-Impfung: Für Hundetollwut besteht ein moderates Risiko
Impfungen für Südafrika
Pflichtimpfungen

s. Besonderheiten

 

Besonderheiten

Gelbfieber-Impfung (Alter ≥ 1 Jahr): Bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet sowie bei Flughafentransit > 12 h in endemischen Ländern besteht eine Nachweispflicht (s. auch WHO – Einreisebestimmungen Gelbfieber)

Impfempfehlungen für ​alle Reisenden

- Standard- und Indikationsimpfung gemäß aktuellen STIKO-Empfehlungen2​, z.B.:
~ MMR/ MMR-V​
~ Poliomyelitis​
~ TDaP/ Tdap​
~ Influenza


- Hepatitis A

Impfempfehlungen bei ​bestimmten Risiken*

- Hepatitis B​
- Tollwut ​​
- Typhus

 

Besonderheiten

Tollwut-Impfung: Für Hundetollwut besteht ein moderates Risiko

Schutz vor Malaria in Südafrika

Schutz vor Malaria: Regional und/oder saisonal erforderlich1​

 

Ein hohes Malaria-Risiko herrscht saisonal (von September bis Mai) in folgenden Regionen: Im Nordosten und Provinzen Limpopo und Mpumalanga (inkl. Kruger Nationalpark und benachbarte Nationalparks).

 

Zum Schutz wird Reisenden in diese Gebiete zu dieser Jahreszeit eine Chemoprophylaxe (also die vorbeugende Einnahme von Malaria-Tabletten) empfohlen. Die Vermeidung von Mückenstichen („Expositionsprophylaxe“) ist grundsätzlich ratsam. ​

 

Von Juni bis August herrscht in oben genannten Regionen ein mittleres Malaria-Risiko. ​ 

 

Reisenden in diese Gebiete und zu dieser Jahreszeit wird empfohlen, sich konsequent vor Mückenstichen zu schützen („Expositionsprophylaxe“). In Ausnahmefällen wird bestimmten Reisenden das Mitführen einer notfallmäßigen Selbstbehandlung (NSB) empfohlen. ​

 

Ein geringes Malaria-Risiko herrscht ganzjährig in den übrigen nördlichen Regionen: Provinz Kwa-Zulu-Natal, einschl. der Nationalparks Tembe Elephant, Ndumu Game Reserve, iSimangaliso Wetland und Hluhluwe-iMfolozi. Dasselbe gilt im Nordwesten und Nordosten des Landes für die übrigen Teile der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (Ausnahmen s. o.), einschl. der Waterberg-Region und der Nationalparks Marakele und Madikwe.

 

Reisenden in diese Gebiete wird empfohlen, sich konsequent vor Mückenstichen zu schützen („Expositionsprophylaxe“). Weitere Maßnahmen zur Malaria-Prophylaxe sind im Allgemeinen nicht notwendig. ​

 

Gut zu wissen: Die südlichen Landesteile gelten als malariafrei – hier werden keine speziellen Maßnahmen zur Malariaprophylaxe empfohlen. Die Vermeidung von Mückenstichen ist jedoch auch hier aufgrund anderer, durch Mücken übertragener Erkrankungen grundsätzlich ratsam.

 

1 Rothe, C. et al.: Empfehlungen zur Malariaprävention. Flug- und Reisemedizin 2026; 33: 165–203., Thieme Verlag, August 2026​

*Individuelle Risikobeurteilung gemäß STIKO-Empfehlung (s. STIKO – Empfehlungen zu Reiseimpfungen)


1 Ständige Impfkommission und Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e. V.: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e. V. (DTG) zu Reiseimpfungen. Epid Bull 2026;27:1-112 | DOI 10.25646/14248

2 Ständige Impfkommission: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut 2026 Epid Bull 2026;4:1-79 | DOI 10.25646/13636.4​

NP-DE-VX-WCNT-240050, August 2026