Namibia
Impfungen für eine Reise nach Namibia
Pflichtimpfungen und von der STIKO empfohlene Reiseimpfungen¹
Impfungen für Namibia Besonderheiten
Pflichtimpfungen s. Besonderheiten Gelbfieber-Impfung (Alter ≥ 9 Monate): Bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet sowie bei Flughafentransit > 12 h in endemischen Ländern besteht eine Nachweispflicht (s. auch WHO – Einreisebestimmungen Gelbfieber)
Impfempfehlungen für ​alle Reisenden

- Standard- und Indikationsimpfung gemäß aktuellen STIKO-Empfehlungen2​, z.B.:
~ MMR/ MMR-V​
~ Poliomyelitis
​~ TDaP/ Tdap
~ Influenza

 

​- Hepatitis A

 

- Polio

Poliomyelitis: Bei Aufenthalten > 4 Wochen sollte lt. WHO-Empfehlung die letzte Poliomyelitis-Impfung zwischen 4 Wochen und einem Jahr vor der Ausreise aus Namibia erfolgt sein. Bei Aufenthalt ≤ 4 Wochen wird bei fehlendem oder unvollständigem Impfschutz eine Vervollständigung bzw. Auffrischimpfung mit IPV empfohlen.​
Impfempfehlungen bei bestimmten Risiken*

- Chikungunya

- Dengue​

- Hepatitis B​

​- Tollwut

- Typhus

Chikungunya-Impfung: Im Rahmen eines Ausbruchsgeschehens oder bei wiederholten Kurzaufenthalten / längeren Aufenthalten und erhöhtem Risiko für Chronifizierung / schweren Verlauf.​

 

Dengue-Impfung: Eine Impfung gegen Dengue wird bei Reisen nach Namibia Erwachsenen und Kindern ab 4 Jahren empfohlen, die eine labordiagnostisch gesicherte Dengue-Virus-Infektion durchgemacht haben. ​

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Tollwut-Impfung: Für Hundetollwut besteht ein moderates Risiko

Impfungen für Namibia
Pflichtimpfungen

s. Besonderheiten

 

Besonderheiten

Gelbfieber-Impfung (Alter ≥ 9 Monate): Bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet sowie bei Flughafentransit > 12 h in endemischen Ländern besteht eine Nachweispflicht (s. auch WHO – Einreisebestimmungen Gelbfieber)

Impfempfehlungen für ​alle Reisenden

- Standard- und Indikationsimpfung gemäß aktuellen STIKO-Empfehlungen2​, z.B.:
~ MMR/ MMR-V​
~ Poliomyelitis​
~ TDaP/ Tdap
~ Influenza


​- Hepatitis A


- Polio

 

Besonderheiten

Poliomyelitis: Bei Aufenthalten > 4 Wochen sollte lt. WHO-Empfehlung die letzte Poliomyelitis-Impfung zwischen 4 Wochen und einem Jahr vor der Ausreise aus Namibia erfolgt sein. Bei Aufenthalt ≤ 4 Wochen wird bei fehlendem oder unvollständigem Impfschutz eine Vervollständigung bzw. Auffrischimpfung mit IPV empfohlen.​

 

Impfempfehlungen bei bestimmten Risiken*

- Chikungunya
- Dengue​
- Hepatitis B​
​- Tollwut
- Typhus

 

Besonderheiten

Chikungunya-Impfung: Im Rahmen eines Ausbruchsgeschehens oder bei wiederholten Kurzaufenthalten / längeren Aufenthalten und erhöhtem Risiko für Chronifizierung / schweren Verlauf.​

 

Dengue-Impfung: Eine Impfung gegen Dengue wird bei Reisen nach Namibia Erwachsenen und Kindern ab 4 Jahren empfohlen, die eine labordiagnostisch gesicherte Dengue-Virus-Infektion durchgemacht haben. ​

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Tollwut-Impfung: Für Hundetollwut besteht ein moderates Risiko

Schutz vor Malaria in Namibia

Schutz vor Malaria: Regional und/ oder saisonal erforderlich1​

2025 und 2026: Starker Anstieg der Malariafälle in einigen Gebieten im Norden und Nordosten des Landes.​

 

Ein hohes Malaria-Risiko im Norden und Nordosten des Landes (Provinz Zambezi/Caprivi-Streifen; östlicher Teil der Provinz Kavango East; nördlicher Teil der Provinz Kavango West; östlicher Teil der Provinz Ohangwena)

 

Saisonal September bis Mai) besteht ein hohes Malaria-Risiko auch in folgenden Regionen: Übrige Teile des nördlichen Drittels des Landes (Ausnahmen s. o.), einschl. des Etosha-Nationalparks und großer Teile der Provinz Kunene; die Städte Grootfontein, Okakarara, Ondangwa, Outapi und Tsumeb. Zum Schutz wird Reisenden in Gebiete mit hohem Malaria-Risiko eine Chemoprophylaxe (also die vorbeugende Einnahme von Malaria-Tabletten) empfohlen. Die Vermeidung von Mückenstichen („Expositionsprophylaxe“) ist grundsätzlich ratsam. ​

 

Ein mittleres Malaria-Risiko hherrscht ganzjährig in den westlichen Regionen der Provinz Kunene (Ausnahmen s. o.).

 

Saisonal (Juni bis August) ist ein mittleres Malaria-Risiko auch in folgenden Regionen gegeben: Übrige Teile des nördlichen Drittels des Landes (Ausnahmen s. o.), einschl. des Etosha-Nationalparks und großer Teile der Provinz Kunene; die Städte Grootfontein, Okakarara, Ondangwa, Outapi und Tsumeb. Reisenden in diese Gebiete bzw. zu dieser Jahreszeit wird empfohlen, sich konsequent vor Mückenstichen zu schützen („Expositionsprophylaxe“). In Ausnahmefällen wird bestimmten Reisenden bei gegebenem mittlerem Malaria-Risiko das Mitführen einer notfallmäßigen Selbstbehandlung (NSB) empfohlen. ​

 

​Ein geringes Malaria-Risiko herrscht ganzjährig im Rest des Landes. Reisenden in diese Gebiete wird im Allgemeinen empfohlen, sich konsequent vor Mückenstichen zu schützen.

 

Gut zu wissen: Die südliche Landeshälfte inkl. Windhoek, die Namib-Wüste sowie die gesamte Küstenregion gelten als malariafrei – hier werden keine speziellen Maßnahmen zur Malaria-Prophylaxe empfohlen. Die Vermeidung von Mückenstichen ist jedoch auch hier aufgrund anderer, durch Mücken übertragener Erkrankungen grundsätzlich ratsam.

 

1 Rothe, C. et al.: Empfehlungen zur Malariaprävention. Flug- und Reisemedizin 2026; 33: 165–203., Thieme Verlag, August 2026​

*Individuelle Risikobeurteilung gemäß STIKO-Empfehlung (s. STIKO – Empfehlungen zu Reiseimpfungen)


1 Ständige Impfkommission und Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e. V.: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e. V. (DTG) zu Reiseimpfungen. Epid Bull 2026;27:1-112 | DOI 10.25646/14248

2 Ständige Impfkommission: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut 2026 Epid Bull 2026;4:1-79 | DOI 10.25646/13636.4​

NP-DE-VX-WCNT-240050, August 2026