| Impfungen für Botswana | Besonderheiten | |
|---|---|---|
| Pflichtimpfungen | s. Besonderheiten | Gelbfieber-Impfung (Alter ≥ 1 Jahr): Bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet sowie bei Flughafentransit in endemischen Ländern (unabhängig von der Dauer) besteht eine Nachweispflicht (s. auch WHO – Einreisebestimmungen Gelbfieber) |
| Impfempfehlungen für alle Reisenden | - Standard- und Indikationsimpfung gemäß aktuellen STIKO-Empfehlungen2, z.B.:
|
|
| Impfempfehlungen bei bestimmten Risiken* | - Chikungunya - Tollwut - Typhus |
Chikungunya-Impfung: Im Rahmen eines Ausbruchsgeschehens oder bei wiederholten Kurzaufenthalten / längeren Aufenthalten und erhöhtem Risiko für Chronifizierung / schweren Verlauf. Tollwut-Impfung: Für Hundetollwut besteht ein moderates Risiko |
| Impfungen für Botswana |
|---|
| Pflichtimpfungen |
s. Besonderheiten
Besonderheiten Gelbfieber-Impfung (Alter ≥ 1 Jahr): Bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet sowie bei Flughafentransit in endemischen Ländern (unabhängig von der Dauer) besteht eine Nachweispflicht(s. auch WHO – Einreisebestimmungen Gelbfieber) |
| Impfempfehlungen für alle Reisenden |
- Standard- und Indikationsimpfung gemäß aktuellen STIKO-Empfehlungen2, z.B.: |
| Impfempfehlungen bei bestimmten Risiken* |
- Chikungunya
Besonderheiten Chikungunya-Impfung: Im Rahmen eines Ausbruchsgeschehens oder bei wiederholten Kurzaufenthalten / längeren Aufenthalten und erhöhtem Risiko für Chronifizierung / schweren Verlauf. Tollwut-Impfung: Für Hundetollwut besteht ein moderates Risiko |
Schutz vor Malaria: Regional und/ oder saisonal erforderlich1
Ein hohes Malaria-Risiko herrscht ganzjährig im nördlichen Teil der Provinzen Ngamiland und Chobe, einschl. der Victoriafälle und der nördlichen Teile des Nationalparks Chobe. Saisonal (September bis Mai) ist ein hohes Malaria-Risiko auch in der übrigen Nordhälfte des Landes nördlich des Nationalparks Central Kalahari Game Reserve sowie nördlich von Francistown gegeben. Dies schließt das Okavango-Delta und die südlichen Teile der Nationalparks Chobe und Subuyu sowie die Nationalparks Moremi, Makgadikgadi Pans, Nxai Pan und die Städte Maun, Pits und Tutume sowie die Seen Nwetwe und Sua ein.
Zum Schutz wird Reisenden in Gebiete mit ganzjährig bzw. saisonal hohem Malaria-Risiko eine Chemoprophylaxe (also die vorbeugende Einnahme von Malaria-Tabletten) empfohlen. Die Vermeidung von Mückenstichen („Expositionsprophylaxe“) ist grundsätzlich ratsam.
Ein mittleres Malaria-Risiko herrscht ganzjährig in den Regionen im Südosten des Landes einschließlich der Städte Francistown und Bobonong.
Saisonal (Juni bis August) ist ein mittleres Malaria-Risiko auch hier gegeben: Übrige Nordhälfte des Landes nördlich des Nationalparks Central Kalahari Game Reserve sowie nördlich von Francistown. Dies schließt das Okavango-Delta und die südlichen Teile der Nationalparks Chobe und Subuyu sowie die Nationalparks Moremi, Makgadikgadi Pans, Nxai Pan und die Städte Maun, Pits und Tutume sowie die Seen Nwetwe und Sua mit ein.
Reisenden in diese Gebiete bzw. zu dieser Jahreszeit wird empfohlen, sich konsequent vor Mückenstichen zu schützen („Expositionsprophylaxe“). In Ausnahmefällen wird bestimmten Reisenden bei gegebenem mittleren Malaria-Risiko das Mitführen einer notfallmäßigen Selbstbehandlung (NSB) empfohlen.
Ein geringes Malaria-Risiko herrscht ganzjährig in den übrigen Gebieten in der Südhälfte des Landes (Ausnahmen s.o.) einschließlich des Nationalparks Central Kalahari Game Reserve und der Städte Bobonong, Francistown, Serowe, Molepopole und Gaborone. Reisenden in diese Region wird empfohlen, sich konsequent vor Mückenstichen zu schützen („Expositionsprophylaxe“). Weitere Maßnahmen zur Malaria-Prophylaxe sind hier in der Regel nicht notwendig.
Gut zu wissen: Die Stadt Tsabong gilt als malariafrei hier werden keine speziellen Maßnahmen zur Malaria-Prophylaxe empfohlen. Die Vermeidung von Mückenstichen ist jedoch auch hier aufgrund anderer, durch Mücken übertragener Erkrankungen grundsätzlich ratsam.
1 Rothe, C. et al.: Empfehlungen zur Malariaprävention. Flug- und Reisemedizin 2026; 33: 165–203., Thieme Verlag, August 2026
*Individuelle Risikobeurteilung gemäß STIKO-Empfehlung (s. STIKO – Empfehlungen zu Reiseimpfungen)
1 Ständige Impfkommission und Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e. V.: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e. V. (DTG) zu Reiseimpfungen. Epid Bull 2026;27:1-112 | DOI 10.25646/14248
2 Ständige Impfkommission: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut 2026 Epid Bull 2026;4:1-79 | DOI 10.25646/13636.4