Allergie gegen Hühnereiweiß
Impfungen bei Allergie gegen Hühnereiweiß – Was ist zu beachten?​
Personen mit Allergien sollten so weit möglich alle empfohlenen Impfungen der STIKO erhalten (Risiko/Nutzen-Abwägung)​ Masern-Mumps-Röteln (MMR), Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Fachinformation (FI)​
Impfungen, die Hühnereiweiß enthalten können1,2 Vorgehen & Besonderheiten bei Hühnereiweißallergie
Gelbfieber Kontraindiziert, hoher Ovalbumingehalt, hohes Risiko

Indikationsstellung nur bei absoluter Dringlichkeit 

  • Durchführung in einer allergologisch versierten Impfstelle mit Möglichkeit zur Notfallintervention ​
Influenza
(wenn in bebrüteten Hühnereiern hergestellt, siehe FI)

Kontraindiziert*, geringer Ovalbumingehalt, geringes Risiko

 

*Schwere Hühnereiweißallergie (Sofortreaktion)2

Impfung in Praxen mit Erfahrung in Allergie- / Notfallbehandlung unter besonderen Schutzmaßnahmen und mit Nachbeobachtung (ggf. im Krankenhaus) ausnahmsweise möglich.​

 

*Hühnereiweißallergie mit ausschließlicher Hautreaktion2:

In bebrüteten Hühnereiern hergestellte Impfstoffe können in der Regel verwendet werden, kein erhöhtes Anaphylaxie-Risiko.​

Verwendung von in Zellkultur hergestellten Influenza-Impfstoffen ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen möglich und empfohlen!​
MMR, FSME, Tollwut
(wenn in bebrüteten Hühnereiern hergestellt, siehe FI)
Nicht kontraindiziert, nur Spuren Ovalbuminm sehr geringes Risiko Das Risiko für anaphylaktische Reaktionen nach MMR-Impfung bei Personen mit nachgewiesener Hühnereiweißallergie ist nicht höher als das allgemeine Risiko für eine anaphylaktische Reaktion.​
Eine generelle Kontraindikation für eine Impfung besteht, wenn eine schwere Allergie gegen eine im Impfstoff enthaltene Substanz vorliegt1.

Eine generelle Kontraindikation für eine Impfung besteht, wenn eine schwere Allergie gegen eine im Impfstoff enthaltene Substanz vorliegt1. ​​

Impfungen, die Hühnereiweiß enthalten können1,2
Gelbfieber

Kontraindiziert, hoher Ovalbumingehalt, hohes Risiko

 

Vorgehen und Besonderheiten bei Hühnereiweißallergie

Indikationsstellung nur bei absoluter Dringlichkeit

  • Durchführung in einer allergologisch versierten Impfstelle mit Möglichkeit zur Notfallintervention
Influenza (wenn in bebrüteten Hühnereiern hergestellt, siehe FI)

Kontraindiziert*, geringer Ovalbumingehalt, geringes Risiko

*Schwere Hühnereiweißallergie (Sofortreaktion)2: 
Impfung in Praxen mit Erfahrung in Allergie- / Notfallbehandlung unter besonderen Schutzmaßnahmen und mit Nachbeobachtung (ggf. im Krankenhaus) ausnahmsweise möglich.​

*Hühnereiweißallergie mit ausschließlicher Hautreaktion2:
In bebrüteten Hühnereiern hergestellte Impfstoffe können in der Regel verwendet werden, kein erhöhtes Anaphylaxie-Risiko.​

 

Vorgehen und Besonderheiten bei Hühnereiweißallergie

Verwendung von in Zellkultur hergestellten Influenza-Impfstoffen ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen möglich und empfohlen!​

MMR, FSME, Tollwut (wenn in bebrüteten Hühnereiern hergestellt, siehe FI)

Nicht kontraindiziert, nur Spuren Ovalbumin, sehr geringes Risiko

 

Vorgehen und Besonderheiten bei Hühnereiweißallergie

Das Risiko für anaphylaktische Reaktionen nach MMR-Impfung bei Personen mit nachgewiesener Hühnereiweißallergie ist nicht höher als das allgemeine Risiko für eine anaphylaktische Reaktion.​

1 Ständige Impfkommission: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut 2026; Epid Bull 2026;4:1-79 | DOI 10.25646/13636.2​
2 Worm et. al., S2k-Leitlinie Management IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien der DGAKI, Version 2.0, Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 7/2021, S. 488-541​

NP-DE-VX-WCNT-230059, August 2026