STIKO Empfehlungen zur COVID-19-Impfung

Die Corona Situation ändert sich wöchentlich, teilweise täglich. Dadurch aktualisiert die STIKO regelmäßig ihre Empfehlungen. Hierbei den Überblick zu behalten, kann eine Herausforderung sein.

Zu Ihrer Unterstützung finden Sie hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Bitte beachten Sie: Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert, dennoch kann es zu Verzögerungen in der Überarbeitung kommen. Den aktuellsten Stand können Sie direkt auf der Website des RKI nachlesen.

  • Für wen ist die COVID-19-Impfung empfohlen?

    Die STIKO empfiehlt die COVID-19 Impfung für alle Personen ab 12 Jahren.

    Für die 12–17-jährigen Kinder und Jugendlichen ist empfohlen die Impfung gegen COVID-19 mit dem mRNA-Impfstoff BNT162b2 (BioNTech/Pfizer) durchzuführen. Verabreicht werden sollen jeweils zwei Dosen BioNTech/Pfizer im Abstand von 3–6 Wochen. 

    Bei Personen unter 30 Jahren sollte ausschließlich mit dem Impfstoff BNT162b2 (BioNTech) geimpft werden. Aktuelle Meldeanalysen zeigen, dass Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen bei Jungen und jungen Männern sowie bei Mädchen und jungen Frauen unter 30 Jahren nach der Impfung mit dem mRNA1273 (Moderna) Impfstoff häufiger beobachtet wurden als nach der Impfung mit BNT162b2. Für Menschen ab 30 Jahren besteht nach der Impfung mit dem mRNA1273 Impfstoff kein erhöhtes Risiko für eine Herzmuskelentzündung und Herzbeutelentzündung. Die Impfung kann bei ≥60-Jährigen auch mit einem der beiden zugelassenen Vektor-basierten Impfstoffe erfolgen.

    Für Kinder im Alter von 5 -11 Jahren mit verschiedenen Vorerkrankungen empfiehlt die STIKO, in Abwägung aller bisher vorhandenen Daten, die Impfung gegen COVID-19. Bei individuellem Wunsch können auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden. Zusätzlich wird die Impfung Kindern empfohlen, in deren Umfeld sich Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht oder nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden können (z. B. Hochbetagte sowie Immunsupprimierte). Darüber hinaus können auch 5- bis 11-jährige Kinder ohne Vorerkrankungen gegen COVID-19 nach entsprechender ärztlicher Aufklärung geimpft werden, sofern ein individueller Wunsch der Kinder und Eltern bzw. Sorgeberechtigten besteht.

    Es ist empfohlen, die Impfung mit 2 Impfstoffdosen des mRNA-Impfstoffs BNT162b2 (10µg) im Abstand von 3-6 Wochen durchzuführen.

    Quelle: Epid. Bull. 02/2022

  • Wer sollte eine Auffrischimpfung erhalten?

    Die STIKO aktualisiert ihre COVID-19-Impfempfehlung und empfiehlt allen Personen ab 18 Jahren eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff:

    • alle Personen im Alter ≥12 Jahren sollen eine COVID-19-Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff in einem Mindestabstand von 3 Monaten zur Grundimmunisierung erhalten
    • bei den 12-17-jährigen soll die Auffrischimpfung in einem Zeitfenster von 3-6 Monaten nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgen.
    • Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen sollen möglichst frühzeitig eine Auffrischimpfung (3 Monate) erhalten
    • 12 – 17-Jährige ohne Vorerkrankungen wird ein eher längerer Abstand von bis zu 6 Monaten empfohlen
    • Ziel ist es, durch diese forcierte Auffrischimpfkampagne und den verkürzten Impfabstand schwere Verläufe von COVID-19 zu verhindern und die Transmission insbesondere der sich ausbreitenden OmikronVariante zu vermindern

    Daneben wird die Optimierung der Grundimmunisierung mit einem mRNA-Impfstoff, nach vorausgegangener Impfung mit dem Ad26.COV2-S Impfstoff, empfohlen:

    • Personen, die eine Grundimmunisierung mit 1 Impfstoffdosis des Ad26.COV2-S Impfstoff erhalten haben, sollen zur Optimierung ihres Impfschutzes unabhängig vom Alter eine zusätzliche Impfstoffdosis eines mRNA-Impfstoffs (heterologes Impfschema) ab 4 Wochen nach der Ad26.COV2-S Impfung erhalten.
    • bei Kontraindikation gegen mRNA-Impfstoffe oder auf individuellem Wunsch (nach ärztlicher Aufklärung)
    • Erwachsenen können unabhängig vom Alter für die Optimierung der Grundimmunisierung (2.Impfstoffdosis) oder für die Auffrischimpfung (3.Impfstoffdosis) auch den AD26 Vektor Impfstoff oder NVX-CoV2373 erhalten.

    Quelle: Epid. Bull. 07/2022


    Empfehlungen zur 2. Auffrischimpfung für Indikationsgruppen
    :

    Die STIKO empfiehlt nach abgeschlossener COVID-19-Grundimmunisierung und erfolgter 1. Auffrischimpfung eine 2. Auffrischimpfung für:

    • Menschen ab dem Alter von 70 Jahren
    • BewohnerInnen in Einrichtungen der Pflege sowie für Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe
    • Menschen mit ID ab dem Alter von 5 Jahren
    • Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, insbesondere solchen mit direktem PatientInnen- bzw. BewohnerInnenkontakt.

    Bei Personen der o. g. Gruppen, die nach erfolgter COVID-19-Grundimmunisierung und 1. Auffrischimpfung eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, wird vorerst keine weitere Impfung mit den aktuell verfügbaren COVID-19-Impfstoffen empfohlen.

    Quelle: Epid. Bull. 07/2022

  • Wie ist das Sicherheitsprofil der Impfung bei Kindern und Jugendlichen?

    Neuere Überwachungsdaten aus dem amerikanischen Impfprogramm mit nahezu 10 Millionen geimpften Kindern und Jugendlichen zeigen, dass die sehr seltenen, bevorzugt bei jungen männlichen Geimpften im Zusammenhang mit der Impfung beobachteten Herzmuskelentzündungen als Impfnebenwirkungen gewertet werden müssen. Beide mRNA-Impfstoffe sind grundsätzlich sehr wirksam und nach den bisher vorliegen den Daten sicher. Myokarditiden sind nach Impfungen mit COVID-19- mRNA-Impfstoffen sehr seltene unerwünschte Ereignisse (Jungen häufiger als Mädchen (ca. 1:17.000 bzw. 1:110.000 nach der 2. Impfung). Es gab bisher keine weiteren schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse bei 12 – 17-Jährigen nach COVID-19-Impfung. Allein in den USA und Kanada sind in dieser Altersgruppe bereits über 12 Millionen Impfstoffdosen verabreicht worden. COVID-19 ist in der Regel bei Kindern und Jugendlichen keine schwere Erkrankung. In Einzelfällen kann es jedoch zu schwerwiegenden Krankheitsmanifestationen kommen (z. B. Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome [PIMS] und Myokarditis), deren Langzeitprognosen nicht endgültig bekannt sind. Long-COVID ist bei Kindern und Jugendlichen bisher nicht quantifizierbar. Bei zunehmenden Fallzahlen ist jedoch auch bei niedriger Inzidenz von Long-COVID ein Anstieg von Langzeitfolgen anzunehmen.

    Quelle: Epid. Bull. 33/2021

  • Was ist bei Personen zu beachten, die als Erstimpfung AstraZeneca erhalten haben?

    Wie bei den <60-Jähri­gen, die in der Vergangenheit eine Impfstoffdosis AstraZeneca erhalten hatten, empfiehlt sie nunmehr auch für ≥60-Jährige ein heterologes Impfschema (d.h. 1. Impfung mit AstraZeneca gefolgt von einem mRNA-Impfstoff in einem Abstand von mindestens 4 Wochen). 

    Impfabstand Homologe und Heterologe Impfschemata:

    Tabelle: | Vorgehen zur Auffrischimpfung gegen COVID-19 bei Impfschemata, die von den aktuellen STIKO-Empfehlungen zur Grundimmunisierung abweichen (entnommen aus Epid. Bull. 07, 2022)

    orgehen zur Auffrischimpfung gegen COVID-19 bei Impfschemata, die von den aktuellen STIKO-Empfehlungen zur Grundimmunisierung abweichen
    1. Kinder mit Vorerkrankungen oder mit Kontakt zu vulnerablen Personen im Umfeld

    2. Sollte der empfohlene Abstand zwischen der 1. und 2. Impfstoffdosis überschritten worden sein, kann die Impfserie dennoch fortgesetzt werden und muss nicht neu begonnen werden.

    3. Für die Auffrischimpfung soll möglichst der mRNA-Impfstoff verwendet werden, der bei der Grundimmunisierung zur Anwendung kam. Wenn dieser nicht verfügbar ist, kann bei ≥30-Jährigen der jeweils andere mRNA-Impfstoff verwendet werden. Die STIKO betrachtet in der Altersgruppe ≥30 Jahre die beiden mRNA-Impfstoffe als gleichwertig.

    4. 18. Aktualisierung 14.02.2022 4 Für eine ausführliche Darstellung der Immunogenität, Sicherheit und Wirksamkeit dieses heterologen Impfregimes siehe 8. Aktualisierung der COVID-19- Impfempfehlung der STIKO sowie die wissenschaftliche Begründung zur COVID-19 Vaccine Janssen

    5. Für die Auffrischimpfung von Personen mit Immundefizienz soll Spikevax in einer Dosierung von 100µg verwendet werden (siehe 11. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung der STIKO)

    6. Für Indikationsgruppen zur 2. Auffrischimpfung siehe Kapitel „Empfehlungen zur Auffrischimpfung“

    7. Bestehen produktspezifische medizinische Kontraindikationen gegen die Verwendung von Comirnaty bzw. Spikevax, kann Nuvaxovid verwendet werden

    8. Es ist zu erwarten, dass auch für Nuvaxovid eine Zulassung für eine Auffrischimpfung beantragt werden wird. Die STIKO wird die Daten dann evaluieren und die Empfehlungen ggf. anpassen

    9. Eine Auffrischimpfung wird nur für Kinder mit Vorerkrankungen oder Immundefizienz empfohlen
       

    Quelle: Epid. Bull. 07/2022

  • Was ist zu beachten, wenn der Abstand zwischen zwei COVID-19-Impfungen überschritten wurde?

    Wenn der von den Herstellern empfohlene Abstand zwischen 1. und 2. Impfstoffdosis überschritten wurde, kann die Impfserie fortgesetzt werden und muss nicht neu begonnen werden.

    Quelle: Epid. Bull. 43/2021

  • Was für Abstands- und Hygienemaßnahmen sollten nach der Impfung eingehalten werden?

    Postmarketing- und Real-Life-Studien haben gezeigt, dass die Virusausscheidung bei Personen, die sich trotz einer abgeschlossenen Impfserie mit SARS-CoV-2 infiziert haben, reduziert und damit das Transmissionsrisiko deutlich vermindert ist. Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass Menschen nach entsprechender Exposition trotz Impfung symptomatisch oder asymptomatisch infiziert werden können und dabei SARS-CoV-2 ausscheiden
    Deshalb sind auch nach der Impfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen (Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln) weiterhin einzuhalten.

    Quelle: Epid. Bull. 43/2021

  • Welcher Abstand soll zu anderen planbaren Impfungen eingehalten werden?

    Zwischen mRNA- oder Vektor-basierten COVID-19-Impfungen und der Verabreichung anderer Totimpfstoffe muss kein Impfabstand eingehalten werden. Sie können auch zeitgleich gegeben werden. Zu Impfungen mit Lebendimpfstoffen soll hingegen ein Mindestabstand von 14 Tagen vor und nach jeder COVID-19-Impfung eingehalten werden.

    NVX-CoV2373 kann gleichzeitig mit einem Influenza-Totimpfstoff verabreicht werden. Zur Verabreichung von anderen Tot- und Lebendimpfstoffen wird ein Abstand von 14 Tagen vor und nach NVX-CoV2373-Applikation empfohlen. 

    Quelle: Epid. Bull. 07/2022

  • Wie sollte bei einer SARS-CoV-2-Infektion nach der ersten COVID-19-Impfung vorgegangen werden?

    Tabelle: Empfehlung zur Durchführung der Grundimmunisierung und Auffrischimpfung nach durchgemachter SARS-CoV-2- Infektion bei Immungesunden (entnommen aus Epid. Bull. 07, 2022)

    1. Der Nachweis einer gesicherten, durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion kann durch direkten Erregernachweis (PCR) zum Zeitpunkt der Infektion oder durch den Nachweis von spezifischen Antikörpern erfolgen, die eine durchgemachte Infektion beweisen. Die labordiagnostischen Befunde sollen in einem nach der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (RiLiBÄK) arbeitenden oder nach DIN EN ISO 15189 akkreditierten Labor erhoben worden sein.

    2. Impfung bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich (s. o.)

    3. Für vorerkrankte Kinder im Alter von 5 –11 Jahren soll eine Auffrischimpfung im Abstand von ≥6 Monaten zur Grundimmunisierung verabreicht werden.

    4. Für die Auffrischimpfung soll möglichst der mRNA-Impfstoff verwendet werden, der bei der Grundimmunisierung zur Anwendung kam. Wenn dieser nicht verfügbar ist, kann bei ≥30-Jährigen der jeweils andere mRNA-Impfstoff verwendet werden. Die STIKO betrachtet in der Altersgruppe ≥30 Jahre die beiden mRNA-Impfstoffe als gleichwertig.

    5. Tritt die SARS-CoV-2-Infektion in einem Abstand von ≥3 Monaten nach der vorangegangenen Impfstoffdosis auf, ist bis auf weiteres keine Auffrischimpfung notwendig. Ungeimpfte Personen mit einer durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion können 1 Impfstoffdosis NVX-CoV2373 zur Vervollständigung der Grundimmunisierung erhalten.

    Obwohl NVX-CoV2373 bisher nicht zur Auffrischimpfung zugelassen ist, kann NVX-CoV2373 bei produktspezifischen medizinischen Kontraindikationen gegen mRNA-Impfstoffe zur Auffrischimpfung verwendet werden.

    Quelle: Epid. Bull. 07/2022

  • Was gilt für Personen, welche nachweislich COVID-19 positiv waren?


    Personen, die eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht und danach 1 Impfstoffdosis erhalten haben, sollen in der Regel 3 Monate nach der vorangegangenen Impfung eine Auffrischimpfung erhalten. Personen, die nach COVID-19-Impfung (unabhängig von der Anzahl der Impfstoffdosen) eine SARSCoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollen im Abstand von 6 Monaten nach Infektion ebenfalls eine Auffrischimpfung erhalten. Bei einer serologisch bestätigten Infektion kann keine sichere Aussage über den Infektionszeitpunkt getroffen werden, deshalb soll die notwendige einzelne Impfstoffdosis bereits ab 4 Wochen nach der Labordiagnose gegeben werden.

    Bei Personen mit Immundefizienz muss im Einzelfall entschieden werden, ob eine einmalige Impfstoffdosis ausreicht oder eine vollständige Impfserie verabreicht werden sollte. Dies hängt maßgeblich von Art und Ausprägung der Immundefizienz ab. Die Gabe der einmaligen Impfstoffdosis ist bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich, wenn z. B. eine Exposition gegenüber künftig auftretenden Virusvarianten gegeben ist, gegen die eine durchgemachte SARS-CoV-2-Infektion keinen ausreichenden Schutz mehr vermittelt (immune escape-Varianten). Nach gesicherter asymptomatischer SARS-CoV-2-Infektion kann die Impfung bereits ab 4 Wochen nach der Labordiagnose erfolgen.

    Quelle: Epid. Bull. 02/2022

  • Was ist bei Personen zu beachten, die unbemerkt eine COVID-19-Erkrankung durchgemacht haben?

    Es besteht keine Notwendigkeit, vor Verabreichung einer COVID-19-Impfung das Vorliegen einer akuten asymptomatischen oder (unerkannt) durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion labordiagnostisch auszuschließen.

    Quelle: Epid. Bull. 27/2021

  • Darf in der Schwangerschaft und Stillzeit geimpft werden?

    Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen ungeimpften Personen im gebärfähigen Alter dringend die Impfung gegen COVID-19. Schwangeren wird die Impfung mit zwei Dosen des BNT162b2 COVID-19 mRNA-Impfstoffs ab dem 2.Trimenon empfohlen. Wenn die Schwangerschaft nach bereits erfolgter Erstimpfung festgestellt wurde, sollte die Zweitimpfung erst ab dem 2.Trimenon mit dem BNT162b2 COVID-19 mRNA-Impfstoffs durchgeführt werden.
    Stillenden wird die Impfung mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs empfohlen. Bereits mit 2 Impfstoffdosen geimpften Schwangeren soll unabhängig vom Alter ab dem 2. Trimenon eine Auffrischimpfung mit dem mRNA-Impfstoff BNT162b2 mit einem Mindestabstand zur Grundimmunisierung von 3 Monaten angeboten werden. Die Anwendung von NVX-CoV2373 während der Schwangerschaft und Stillzeit wird aufgrund fehlender Daten zum jetzigen Zeitpunkt nicht empfohlen. Eine Impfung mit NVX-CoV2373 in der Schwangerschaft und Stillzeit kann jedoch im Einzelfall erwogen werden, wenn eine produktspezifisch, medizinische Kontraindikation gegen mRNA-Impfstoffe besteht.

    Quelle: Epid. Bull. 07/2022

  • Sollten COVID-19-Kontaktpersonen geimpft werden?

    COVID-19-Kontaktpersonen mit Symptomfreiheit frühestens 14 Tage nach dem letzten potenziellen Kontakt impfen.

    Quelle: Epid. Bull. 27/2021

  • Welche weiteren Impfungen sollen priorisiert werden?

    Alle von der STIKO empfohlenen Impfungen altersentsprechend und zeitnah durchführen. Besonders die Grundimmunisierung der Kinder sollte unbedingt zeitgerecht beginnen und enden.

    Bei Personen im Alter ab 60 Jahren muss an die altersbedingten Impfempfehlungen gedacht werden:

    • Pneumokokken
    • Herpes Zoster
    • jährlich Influenza

    Quelle: Epid. Bull. 27/2021

  • Welche Interaktionen von Indikations-Impfungen mit SARS-CoV2-Infektion gibt es?

    Derzeit keine Hinweise, dass die Auseinandersetzung des Immunsystems mit SARS-CoV-2 durch eine zeitnah verabreichte Impfung negativ beeinflusst wird.

    Quelle: Epid. Bull. 27/2021

NP-DE-VX-WCNT-210061, Dez21
NP-DE-VX-WCNT-210061, Feb. 2022